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Gelobtes Land: Meine Jahre in Stalins Sowjetunion

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gelobtes land minicoverWenige Monate nach Eugen Ruges In Zeiten des abnehmenden Lichts erschien im Rowohlt Verlag jetzt Wolfgang Ruges Gelobtes Land: Meine Jahre in Stalins Sowjetunion. Darin schildert der Autor die Zeit zwischen seiner und seines Bruders Ausreise aus Deutschland und der Ankunft in Moskau im August 1933 sowie der Ausreise mit Frau und Kind aus Soswa nach Ostberlin Ende April 1956. Dazwischen liegen mehr als 22 Jahre, die Wolfgang Ruge überwiegend in sowjetischen Arbeitslagern und der anschließenden Verbannung im Nordural zubringen musste. Er hat diese unvorstellbar harte Zeit überlebt, davon zeugen seine Aufzeichnungen, die von seinem Sohn Eugen Ruge überarbeitet und herausgegeben worden sind. In einem umfangreichen Nachwort schildert der Herausgeber, wie das vorliegende Buch entstand und welche Aufzeichnungen und Notizen seines 2006 verstorbenen Vaters er dafür verwendet und überarbeitet hat.

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Zu Beginn schildert der Autor noch unbefangen wenn auch etwas ängstlich, wie er und sein Bruder mit dem Fährschiff Warnemünde-Gedser aus Deutschland ausreisen, mit dem Nachtexpress nach Stockholm gelangen und dort auf den Lebensgefährten ihrer Mutter treffen, der als Kurier für die Komintern unterwegs ist. Gemeinsam fahren sie mit dem Schiff in das finnische Turku und von dort mit dem Zug bis zur finnischen Grenzstation. Über den Schlagbaum gehen sie zu Fuß, aber alles geht gut. Mit einem um Stunden verspäteten Zug fahren sie nach Leningrad und von dort mit dem Nachtzug nach Moskau. Ruge schreibt, dass er den Atem Moskaus vom ersten Moment an als außer- oder übereuropäisch empfunden hat, mit den vielen Fahnen, Porträts und Losungen, die sich bereits auf dem Bahnhofsvorplatz befanden.

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Die Brüder sind von Anfang an weitgehend auf sich gestellt, denn die Eltern leben jeweils mit anderen Partnern in beengten Wohnverhältnissen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Emigranten-Hotel Lux mietet die Mutter für die Brüder ein Privatzimmer. Diese suchen und finden Arbeit und leben noch eine Weile in dem gemeinsamen Zimmer. Doch bald trennen sich ihre Wege für lange Zeit. Ruge schildert den ihn umgebenden Emigrantenalltag und erzählt von den Menschen, denen er begegnet. Viele von ihnen werden die Zeit des nach der Ermordung Kirows am 1. Dezember 1934 einsetzenden Terrors nicht überleben, sie werden erschossen oder lassen in den Gulags ihr Leben, andere werden nach Sibirien verbannt. Für Wolfgang Ruge ist jener 1. Dezember der Tag des Begräbnisses der sozialistischen Gesellschaftspraxis. Dennoch nimmt er 1936 die russische Staatsbürgerschaft an, ebenso sein Bruder Walter. Die Mutter darf mit ihrem Mann im Februar 1938 über Finnland nach Frankreich ausreisen, der Vater wird zwei Monate später mit seiner Frau nach Deutschland abgeschoben. Die Brüder sind nun ganz allein in Moskau. Dennoch besteht Wolfgang Ruge im Juli 1940 das Abitur an der Abendschule, lässt sich im September als Fernstudent an der Historischen und Literarischen Fakultät des Moskauer Tschernyschewski-Instituts immatrikulieren und heiratet seine zweite Frau, Veronika.

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Doch dann kommt der Krieg und damit die Ausweisung aller Deutschen, Deutschstämmigen und anderer Nationalitäten aus Moskau. Vom Kursker Güterbahnhof tritt er im Güterwagen Nr. 14 gemeinsam mit seiner Frau und 48 anderen aus Moskau Ausgewiesenen die Reise nach Karaganda an. Vier Monate sind dem Paar in der Siedlung Nr. 11 noch gemeinsam vergönnt. Dann wird Wolfgang Ruge, wie alle anderen ausgesiedelten Deutschen männlichen Geschlechts die jünger als 55 Jahre sind, mobilisiert und bis über das Kriegsende hinaus in Arbeitslager verbracht. Die Schilderungen über die von Hunger und anderen Entbehrungen geprägte Zeit sind erschütternd, gerade wegen der sachlichen Darstellung Ruges, der sein und anderer Menschen Leiden in dieser Zeit wohl anders nicht hätte beschreiben können. Als er selbst schon so schwach ist, dass er körperlich zusammenbricht, arbeitet er kurze Zeit als Barackenwart, muss die „Abgänge“ melden und sich um das Wegtragen von Leichen kümmern. Die Menschen sterben wie Fliegen. Bei den meisten geschieht es fast lautlos. Sie kriechen von der Arbeit nach Hause, legen sich auf die Pritsche, strecken alle Glieder von sich und verenden, schreibt er darüber.

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Ruge überlebt die Lager, den Krieg und die nachfolgende Verbannung, arbeitet wieder als Zeichner wie bereits in Moskauer Tagen und schafft es sogar, ein Fernstudium als Historiker abzuschließen. Beim Zeichnen lernt er Taja kennen und lieben, sie heiraten und Sohn Shenja (Eugen Ruge) wird geboren. 1956 ist es endlich soweit und mit Hilfe von Eugen Ruges Mutter und Stiefvater, die aus ihrem mexikanischen Exil in die DDR zurückgekehrt sind, verlässt die Familie Ruge Soswa und die Sowjetunion und siedelt in die DDR über.

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Wolfgang Ruge schreibt angenehm sachlich und mit den Augen eines Historikers, sei es über die Jahre in Moskau und das Schicksal seiner Bekannten in dieser Zeit, sei es über die Arbeit als Holzfäller in den Arbeitslagern oder als Zeichner in Soswa. Anhand der von ihm geschilderten Schicksale wird die Absurdität des damaligen sowjetischen Systems und indirekt die des Krieges sichtbar und macht die Leser auch wegen der Unausweichlichkeit des einen und der vielen Schicksale betroffen und zornig zugleich. Ein beigefügtes Personenregister sowie ein Glossar und Abkürzungsverzeichnis helfen dabei, sich im damaligen Sowjetsystem zurechtzufinden. Um alles zu verstehen, wird man das Buch wohl mehrmals lesen müssen.

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In seinem Nachwort geht der Herausgeber auch auf Wolfgang Leonhards 1955 erstmals erschienenes Buch Die Revolution entlässt ihre Kinder ein und stellt einen Vergleich zwischen beiden Autoren, deren Schicksalsjahren in der Sowjetunion und deren späteren Lebensläufen an. Wolfgang Leonhard floh 1935 als Vierzehnjähriger zusammen mit seiner Mutter vor dem Nationalsozialismus in die Sowjetunion, Wolfgang Ruge war 16, als er 1933 mit seinem zwei Jahre älteren Bruder zu den bereits in Moskau lebenden Eltern reist. Einen kurzen Moment kreuzen sich im September 1941 die Wege beider, Leonhard und Ruge sitzen im selben Zug nach Karaganda, aber sie begegnen sich nicht. Während Leonhard bereits 1945 nach Deutschland zurückkehrt, 1949 nach Jugoslawien und von dort nach Westdeutschland flieht, verbringt Ruge noch über zehn Jahre im Gulag und der Verbannung, bevor er nach Deutschland zurückkehrt und die DDR als Wohnort wählt.

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Wolfgang Leonhards Die Revolution entlässt ihre Kinder erscheint bereits 1955, Wolfgang Ruges Gelobtes Land: Meine Jahre in Stalins Sowjetunion erst 2012, nach dem Tod des Autors, der als Historiker in der DDR zahlreiche gelobtes land coverBücher veröffentlicht hat. Der Herausgeber sieht einen der Gründe für die unterschiedlichen Haltungen beider Autoren darin, dass Leonhard eher Zeuge des Terrors war, während sein Vater den Terror über lange Zeit traumatisch erlebt hat. Vermutlich kommt auch hinzu, dass Wolfgang Leonhard bei seiner Rückkehr nach Deutschland erst 25 Jahre alt war und dank seiner bisherigen Erfahrung die politische Entwicklung in beiden Teilen Deutschlands und Europas distanzierter betrachten konnte. Außerdem scheint in der von beiden Autoren erlebten und beschriebenen Sowjetzeit der Zufall oder das Glück mit entschieden zu haben, ob und wie man solche unmenschlichen Zeiten überleben konnte.

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Gelobtes Land: Meine Jahre in Stalins Sowjetunion ist im Rowohlt-Verlag erschienen und hat 496 Seiten. Für 24,95 € ist es im Buchhandel oder direkt hier erhältlich.

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