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Finanzexperten als Regierungschefs – Wenn der Wolf zum Schäfer wird

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papademosNachdem der Finanzsektor unumstritten die Entwicklung der Politik bestimmt, ist es eigentlich zu begrüßen, wenn Politiker mit den Mechanismen der Finanzwelt vertraut sind. Und ganz besonders, während einer Krise. Wie immer taucht jedoch die Frage auf: Wessen Interessen stehen im Vordergrund? Die Interessen des Volkes oder jene des Finanzsektors? Mit Sicherheit ist es zu begrüßen, wenn Finanzexperten auf die Bühne treten und auch Verantwortung übernehmen, anstatt aus dem Hintergrund auf die Politik zu wirken. Ist die jüngste Entwicklung jedoch vertrauenserweckend?

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Lucas Papademos wurde zum griechischen Premierminister und Chef der Übergangsregierung ernannt. Er gilt als „Architekt des griechischen Euro-Beitritts“. Zusammen mit der sozialistischen Regierung bereitete Papademos die Aufnahme Griechenlands 2001 in die Europäische Währungsunion vor. Später wurde bekannt, dass über Jahre hinweg falsche Zahlen nach Brüssel übermittelt wurden.

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Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs half beim Verfälschen der Bilanzen. Wer war von 2002 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender und geschäftsführender Direktor bei Goldman Sachs? Mario Draghi, der seit 1. November das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bekleidet. Mittels Kredit-Derivaten wurde die damals bereits enorme Überschuldung Griechenlands verschleiert. Wie The Intelligence schon im Juni, unter Verweis auf die englische Ausgabe von Wikipedia, informierte, behauptet Draghi, dass diese Geschäfte schon vor seinem Eintritt eingeleitet worden waren, und er überhaupt nichts davon wusste.

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Lucas Papademos, Jahrgang 1947, studierte Wirtschaftswissenschaften am renommierten Massachusetts Institute for Technolgy (MIT). Bei Wikipedia lässt sich nachlesen, dass er dort im Jahr 1976 zum Ph. D. promoviert wurde.

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Mario Draghi, Jahrgang 1947, studierte ebenfalls Wirtschaftswissenschaften am MIT in Boston und, so steht ebenfalls bei Wikipedia geschrieben, war dort zwischen 1973 und 1975 als Forschungsassistent und Dozent tätig.

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Natürlich sagt es relativ wenig über mögliche gemeinsame Pläne aus, ob sich die Beiden bereits aus ihrer Studienzeit kennen oder nicht. Trotzdem häufen sich die Zufälle. Und welcher politische Schritt oder Fehltritt führte letztendlich zu Papandreous Rücktritt? Ganz plötzlich, nachdem die finanzielle Hilfeleistung für Griechenland bereits als beschlossene Sache galt – Sparmaßnahmen im Land vorausgesetzt – schlug dieser plötzlich eine Volksabstimmung vor, um letztendlich seine Meinung kurz darauf wieder zu ändern. Was könnte ein Schelm hierbei vermuten? Doch nicht etwa, dass es sich dabei um eine geplante Aktion gehandelt haben könnte, um seinen Platz einem Insider aus der Finanzwelt zu überlassen?

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Als möglicher Nachfolger für Berlusconi in Italien wird Mario Monti gehandelt. Auch er ist Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Allerdings studierte er nicht am MIT, sondern an der Yale University im Bundesstaat Connecticut, wo sowohl Bush jun., Bush sen., Bill Clinton und Gerald Ford ihre Ausbildung absolviert hatten.

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Es mag zwar immer noch Menschen geben, die Analysen über den Einfluss der Finanzeliten auf die politische Landschaft als Verschwörungstheorien beiseite schieben. Doch sprechen die Fakten mittlerweile für sich selbst. Begonnen hat die ganze Misere damit, dass Staaten ihr Recht, Geld in Umlauf zu setzen, dem privaten Sektor überließen. Obwohl sich dieser Umstand in jeder Enzyklopädie unter dem Begriff Geldschöpfung überprüfen lässt, obwohl unzählige Artikel darüber verfasst wurden, obwohl Experten wie Franz Hörmann und Otmar Pregetter darüber Bücher schrieben, scheinen eine ganze Menge von Leuten, allen voran unsere Politiker, dies noch immer nicht begriffen zu haben.

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Dass Banken als Verwalter des Geldes dadurch systemrelevant werden und im Falle einer Krise mit öffentlichen Mitteln gestützt werden müssen, ist ein Nebeneffekt. Dass Staaten, die sich bei den gleichen Banken regelmäßig verschulden, diese Banken wiederum um neue Kredite bitten, ist ebenfalls Teil dieses unbarmherzigen Spiels. Dass die Bürger demokratischer Länder zu Arbeitskräften und Konsumenten degradiert werden, ist eine Tatsache, die von den Meisten leider stillschweigend hingenommen wird. Dass der überwiegende Teil ihrer Arbeitsleistung jedoch nicht dem eigenen Konsum, sondern der Schaffung ungeahnter Vermögen einer Elite dient, ist wiederum nur wenigen bewusst. Und auch hier findet sich dieses Sicherheitsventil, genannt: „Verschwörungstheorie“, das jeden Hinweis darauf schon im Kern abzuwürgen versucht.

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Jetzt ergibt sich natürlich die Frage, wer bei der Abwicklung von Regierungsgeschäften, in Zeiten, in denen die Macht des Finanzsektors in den Vordergrund rückt, geschickter ist: Politiker oder Finanzexperten? Wir können wohl davon ausgehen, dass die zweitgenannte Gruppe es besser versteht, mit der gegebenen Situation umzugehen.

Allerdings, wessen Interessen, sollte man vermuten, werden von diesen vertreten? Die Interessen des unersättlichen Kapitals, der „internationalen Investoren“, des Finanzsektors? Oder die Interessen der Bürger, denen es letztendlich bloß darum geht, unter menschenwürdigen Bedingungen ihren Beruf auszuüben und ein „ganz normales“ Leben zu führen? Ein Leben, das über einen Sinn verfügen sollte, der über die Erhaltung systemrelevanter Kreditinstitute, über das Bezahlen der Zinsen für die Staatsschulden, über die leere Hoffnung auf ein neu aufflammendes Wirtschaftswachstum hinausreicht.

Wem lässt sich mehr Vertrauen entgegenbringen? Politikern, die mit den demokratischen Spielregeln, wie man eine Wahl und eine Wiederwahl gewinnt, bestens vertraut sind? Die wissen, was sie von sich zu geben haben, um sich der Unterstützung durch die Medien zu erfreuen? Denen es immer wieder genial gelingt, die Nichteinhaltung von Versprechen rasch in Vergessenheit geraten zu lassen? Die, mangels eigener Kenntnis bezüglich der hochkomplizierten Mechanismen des Finanzsektors von Beratern abhängig sind? Oder sollten wir jenen Menschen vertrauen, die genau verstehen, wie diese Mechanismen die materiellen Werte vom Volk auf die Konten der unbekannten Zweckgesellschaften auf den Bahamas, den Kaiman- und den Jungferninseln und auf Jersey verschieben? Darauf zu hoffen, dass das Wohlergehen der Menschen – der Mehrheit der Menschen – plötzlich in den Vordergrund rücken könnte, dabei handelt es sich mit Sicherheit um übertriebenen Optimismus.

Bei Plato findet sich der Rat, dass die Republik von Philosophen regiert werden sollte. Hier sei zu bemerken, dass sich dieser Begriff „Philosoph“, so wie er in der Antike verstanden wurde, auf Weisheit und Weitblick bezieht. Auf umfassende Erkenntnis, die über die Basisvoraussetzungen, wie Wirtschaft und Geldwesen, hinausreicht.

In diesem Zusammenhang lässt sich vielleicht darüber nachdenken, wer über mehr Chancen verfügt, einen Wahlkampf zu gewinnen. Ein wirklich weiser Mann, der uneigennützig für das Allgemeinwohl eintreten würde, oder doch eher ein karriereorientierter Mensch, dem es gelingt, mit den richtigen Lobbys zu kollaborieren?

Die Herde der Schafe folgt ihrem Schäfer. Wenn sie Glück hat, behütet er sie deswegen, um ihnen regelmäßig das Fell zu scheren. Die nicht ganz so glücklichen Schafe dienen der Fleischproduktion. In diesem Fall wäre es für die Herde eigentlich wünschenswert, wäre es nur ein Wolf, der sie bedroht. Denn dieser zieht sich, ist er erst einmal satt, wieder zurück. Der professionelle Schlächter hingegen ist unersättlich. Aber natürlich nicht, weil er bösartig ist, sondern weil die wirtschaftlichen Bedingungen es einfach so fordern.

Über Konrad Hausener