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Sind wir frei? Willensfreiheit zwischen Illusion und Realität

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sattar_brainDie Frage der Willensfreiheit ist zweifellos eines der Kardinalprobleme zur Darstellung der Zusammenhänge zwischen Körper und Geist. Dabei bedeutet die Willensfreiheit, dass wir bei unseren Entscheidungen immer mehrere Optionen zur Auswahl haben, aus denen wir eine Wahl treffen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir unsere Entscheidungen selbstbestimmt oder unter Zwang treffen. Zwar verringern sich unsere Wahlmöglichkeiten, wenn wir die Handlung unter Zwang ausführen, aber die Willensfreiheit selbst verschwindet deswegen nicht. Wir haben im Extremfall die Wahl zwischen dem, etwas zu tun oder herzugeben und dem Verlust des eigenen Lebens. Dies bedeutet, dass die Willensfreiheit viel umfangreicher ist als die Selbstbestimmung. Die Erfahrung, dass wir in unserer Entscheidung frei wären, sitzt darum so tief in uns, dass kaum jemand ernsthaft daran zweifelt, oder vielleicht doch?

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Zweifel kommt jedenfalls von Seiten des Determinismus. Das ist ein materialistischer Ansatz, der keine Möglichkeit für einen freien Willen in unserem Leben sieht. Willensfreiheit ist in diesem Sinne nur eine Illusion des menschlichen Gehirns. Dieser Ansatz wird auch von der Hirnforschung vertreten.

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Determinismus

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Der Determinismus geht davon aus, dass jeder Organismus – der Mensch ebenfalls einbezogen – vollständig durch seine biochemischen Prozesse determiniert ist. Dies bedeutet, dass alles, was in diesem Augenblick in uns stattfindet, zwangsläufig und eindeutig durch die vergangenen Prozesse festgelegt wurde. Das, was jetzt abläuft, bestimmt wiederum vorher, was als Nächstes entstehen würde einschließlich unserer Gedanken und bewussten Entscheidungen. Denn in einer biophysikalischen Matrix regelt die kausale Beziehung von Ursache und Wirkung den Ablauf der künftigen Beziehungen. Ob wir nun eine Handlung ausführen oder unterdrücken, ob wir den Wunsch zur Veränderung spüren, wird durch das bestimmt, was schon ist. Wir haben zwar das Gefühl in die automatisch ablaufenden Prozesse intervenieren zu können, aber woher soll in so einem automatischen Vorgang eine neue Kraft kommen, die dieses zusammenhängende Gefüge der Kausalität nach Wunsch und Laune unterbrechen könnte. Ist dies möglich?

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Das ist der gegenwärtige Stand der kontroversen Diskussion über die Willensfreiheit grob zusammengefasst.

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Um diese Problematik praktisch anzugehen, müssen wir den Entscheidungsfindungsprozess auf der neurobiologischen Ebene untersuchen. Bekanntlich wird jede mentale Erfahrung von neuronalen Aktivitäten im Gehirn begleitet. Absicht und bewusste Bewegungen werden beispielsweise von dem sogenannten Bereitschaftspotential begleitet. Das ist eine charakteristische Potentialwelle im Gehirn, die man mit geeigneten Messgeräten an der Kopfoberfläche messen kann. Wenn Probanden gebeten werden, spontane Fingerbewegungen auszuführen, so zeigt sich dieses Bereitschaftspotential kurze Zeit vor der bewussten Entscheidung. Dieses Phänomen hat eine große Bedeutung für die Beurteilung der Willensfreiheit. Denn wir haben normalerweise die Vorstellung, dass wir zunächst einmal die Entscheidung bewusst fällen, und erst danach können im Gehirn die ersten Vorbereitungen für die Bewegung eingeleitet werden. Erst der Wille und dann die Handlung (Ursache vor Wirkung).

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Benjamin Libet hat als Erster dieses Phänomen untersucht. Er hat Folgendes gezeigt:

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Wenn wir einen bewussten Entschluss fassen, erfolgen unsere bewussten Handlungen rund 0,2 Sekunden danach. Allerdings entsteht im Gehirn noch früher ein Bereitschaftspotential, das schon ca. 0,5 Sekunden vor der spontanen Handlung einsetzt. Dies bedeutet, dass das Bereitschaftspotential im Durchschnitt ca. 0,3 Sekunden früher auftritt, als der Zeitpunkt, zu dem sich die Versuchspersonen ihres Willens zu handeln bewusst werden. Im Jahr 1999 haben die Forscher Haggard und Eimer ein Folgeexperiment mit erweiterten Optionen ausgeführt und bestätigten die Ergebnisse von Libet, dass das Bereitschaftspotential kurze Zeit vor der bewussten Entscheidung auftritt.

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Aus diesen Erkenntnissen zieht man die Schlussfolgerung, dass das Gehirn die Entscheidung unbewusst trifft, bevor wir bewusst einen Entschluss fassen. Bewusste Entscheidung wäre demzufolge nur eine reine Illusion, die das Gehirn erzeugt.

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Das wäre in der Tat die einzig folgerichtige Interpretation, wenn man davon ausgeht, dass das Gehirn Bewusstsein produziert. Ein idealistisches Modell geht jedoch davon aus, dass der Geist Entscheidungen trifft und die Realität erschafft. Im Gehirn laufen nur selbstregulatorische Prozesse ab, die alleine zu keiner Wahlentscheidung kommen können.

Neurobiologische Strukturen der Willensfreiheit

Die Regulation der Handlungen geschieht ständig durch einen emotionalen Vergleich im limbischen Bewertungssystem, wodurch zwischen den selbstregulatorischen Erregungsmustern und den Inhalten des aktuellen Kurzzeitgedächtnisses abgestimmt wird. Diese Regulation erfolgt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, und ist sowohl für uns Menschen als auch für höher entwickelte Tiere charakteristisch. In diesem Zusammenhang kann man auch nicht von einer Willensfreiheit sprechen.

Aber wir Menschen unterscheiden uns eindeutig von den Tieren, Geisteskranken oder Kleinkindern. Und zwar durch den Verstand, und er hat auch seine Struktur.

Der vordere Teil des Frontallappens, der auf der Stirnseite liegt, wird als präfrontaler Cortex bezeichnet. Von diesem Teil ist bekannt, dass er mit den Substrukturen des limbischen Systems verbunden ist. Er wird als oberstes Kontrollzentrum für die Steuerung situationsgerechten Handelns betrachtet. Auch das Kurzzeitgedächtnis wird von hier gesteuert. Gerade diese Gehirnstruktur korreliert direkt mit allen geistig bewussten Aktivitäten; wie z.B. bei Entscheidungsfindung, Planung, sozialem Verhalten etc.

Durch den präfrontalen Cortex können wir bewusst auch biologische, selbstregulatorische Kreise eine gewisse Zeit unterdrücken, wie Hunger, Durst, Blasen- und Darmtätigkeiten. Auch Gefühle und Emotionen, ja sogar viele Reflexe können ebenfalls bewusst unterdrückt werden. Dies bedarf aber einer gewissen Übung. Kleinkinder können dies noch nicht, sie lernen es durch Erziehung. Die Ausreifung des präfrontalen Cortex ist ein langsamer Prozess, der erst im Erwachsenenalter abgeschlossen ist. Kinder sind aus diesem Grund nicht voll schuldfähig.

Wenn wir von Willensfreiheit sprechen, dann ist damit die Freiheit des bewussten Teils unseres Geists gemeint, der diesen Willen hat. Dabei wird dieser Teil, den wir den Verstand nennen, sowohl von seiner Prägung bzw. Konfiguration als auch von der Gesamtheit der Reize determiniert, die ihm im jetzigen Moment gegenwärtig sind. Darunter sind sowohl die neuen Reize als auch die neuen Erkenntnisse, die in diesem Augenblick wahrgenommen bzw. gewonnen worden sind, sowie assoziative Erinnerungen aus dem Gedächtnis. Denn nur wir Menschen sind in der Lage durch den Reflexionsakt mehrere Handlungsoptionen ins Kurzzeitgedächtnis abzurufen. Auch relevante selbstregulatorische Prozesse werden uns bewusst. Beispielsweise wird uns bewusst, dass wir Hunger haben, aber ebenfalls, dass wir fasten wollen. Blitzschnell wird dann die Option gewählt, die uns die meiste Freude verspricht bzw. uns am wenigsten zuwider ist (bei negativen Situationen). Wir bleiben z.B. beim Fasten, weil wir es mit gewichtigen Werten verbinden, und unterdrücken den Hunger. Darin liegt unsere Willensfreiheit.

Die Ergebnisse von Libet lassen sich in diesem Lichte wie folgt besser verstehen:

Wenn es mehrere Wahloptionen gibt (z.B. ob ich auf die Toilette gehe oder sitzen bleibe und den Vortrag bis zum Ende höre), so wird bei uns Menschen eine bewusste Entscheidung angestrebt. Eine bewusste Entscheidung geschieht, indem uns aus dem Unbewussten die Vorentscheidung für die künftige Handlung als Bewusstseinsinhalt und als Absicht mitgeteilt wird, was als Bereitschaftspotential bezeichnet wird. Wir haben dann das Gefühl etwas tun zu wollen. Gleichzeitig werden uns andere Impulse bewusst. Darunter sind sowohl solche, die aus der gegenwärtigen Umgebung kommen, als auch relevante Gedächtnisinhalte, die mit dieser Situation zusammenhängen. Wir sind dadurch im Entscheidungsfindungsprozess bewusst involviert. Alle Optionen werden emotional gegenüber gestellt. Ist der Verstand anhand dieser Gegenüberstellung mit dem Vorschlag aus dem Unbewussten einverstanden, so wird er ausgeführt. Wenn nicht, dann ist der präfrontale Cortex in der Lage, in die laufenden, selbstregulatorischen Erregunsmuster zu intervenieren und sie zu hemmen. Der Blasendrang wird für eine gewisse Zeit unterdrückt. Libet hat dies experimentell nachgewiesen. Er nennt es das Vetorecht des Bewusstseins. Dem Verstand verbleiben im Durchschnitt rund 0,2 Sekunden zwischen dem Auftauchen des bewussten Willens und der Ausführung der beabsichtigten Handlung. Das reicht aus, um die unbewusst eingeleitete Aktion gegebenenfalls zu stoppen.

Wenn der präfrontale Cortex ausfällt bzw. beschädigt wird, hat der Betroffene kaum Handlungsoptionen außer den selbstregulatorischen Prozessen, so dass sein Verhalten dann nur noch durch die alten Konditionierungen gesteuert wird. Dies genau zeigt das berühmte Beispiel des Amerikaners Phineas Gage. Er hat 1848 beim Eisenbahnbau einen tragischen Unfall erlitten. Dadurch wurde das Frontalhirn geschädigt. Er hat den Unfall überlebt, aber seine Persönlichkeit hat sich gewandelt. Denn er wurde kindisch, nicht mehr pflichtbewusst und sorglos im Hinblick auf andere Menschen. Seine Entscheidungen waren impulsiv und nicht vorausschauend. Die Veränderung seines Erscheinungsbildes war eine Folge seiner Unfähigkeit, verschiedene Handlungsoptionen zu entwickeln und daraus eine Wahl zu treffen oder gar in die selbstregulatorischen Prozesse zu intervenieren, weil ihm die erforderlichen, neurobiologischen Strukturen fehlten.

Der Nachteil des bewussten Geistes ist jedoch, dass er relativ langsam arbeitet. Dies ist bedingt durch den Reflexionsakt, der einem als Absicht erst nach 0,3 Sekunden als Bewusstseinsinhalt präsent wird. Die bewusste Reflexion selbst nimmt wiederum Zeit in Anspruch; je nachdem, wie lange wir darüber grübeln wollen. Das kann bei Gefahren tödlich sein. Darum steigt in diesen Situationen die Aktivität der Amygdala (des Mandelkerns) sehr stark an. Wir haben dann Panikgefühle, was den Verstand blockiert. Dadurch handeln wir zwar stereotypisch, aber dafür wird Zeit gewonnen, was unter Umständen Leben retten kann.

Wir können diese Erkenntnisse für uns auch nutzbringend einsetzen. Wenn wir etwas ungerne tun z.B. Sport, dann können wir dieses Vorhaben bildlich mit guten Gefühlen in Verbindung bringen. Andererseits können wir ein negatives Verhalten z. B. zu fettes Essen in unserer Vorstellung mit negativen Gefühlen verbinden. Denn der Geist arbeitet nur mit Bildern und Gefühlen. Dann werden wir bei unserer nächsten Entscheidung gewiss eine bessere Wahl treffen.

Übrigens; der hier beschriebene, neuronale Entscheidungsfindungsprozess darf nicht den Eindruck erwecken, dass dieser Prozess ausschließlich im Gehirn stattfindet. Im Gegenteil; diese Prozesse (sowohl die bewussten als auch die unbewussten) werden vom Geist gesteuert. Beim Verlust des Bewusstseins findet kein Entscheidungsfindungsprozess mehr statt.

Wir können schlussfolgern, dass unser Verstand eine Willensfreiheit hat, die ihm ermöglicht, aus mehreren Optionen eine Wahl zu treffen. Dies ist übrigens auch notwendige Voraussetzung für eine Geschäftsfähigkeit nach §104 im BGB.

Die entstandene Krise der Willensfreiheit ist nur eine folgerichtige Interpretation des materialistischen Ansatzes, der besagt, dass das Gehirn Bewusstsein produziere. Daraus entsteht leider ein falscher Zusammenhang zwischen Körper und Geist.

 

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